Mit der Disziplin war es von Anfang an so eine Sache bei der Pullacher Blasmusik. Pünktlichkeit, Anwesenheit bei den Proben und das Erscheinungsbild bei Auftritten waren immer wieder heiß diskutierte Themen. So mancher Musiker griff zur Feder, um seinen Kollegen ins Gewissen zu reden. Hier präsentieren wir die schönsten Appelle aus 25 Jahren:

 

 „Als schwer geschockter Ersatzdirigent des Pullacher Panik-Orchesters ist es mir ein besonderes Anliegen, auf einige künftig unbedingt zu beachtende Punkte hinzuweisen. Vor jeder Veranstaltung ist es, wie nun alle wissen, von ganz großer Wichtigkeit, dass wir unsere Instrumente einstimmen und eine kurze Probe abhalten!“ (1988)

 

„Später eintreffende Musiker haben künftig zu warten, bis der Dirigent die Probe unterbricht. Wildes Eingruppieren während der Probenarbeit entfällt somit (Unruhe). In dieser Zeit muss der Musiker alles ausgepackt haben, um sich während der Unterbrechung ohne großes Aufsehen an seinen Platz im Orchester zu begeben. Ebenfalls hat er sich, wenn gewünscht, mit einem Getränk vorher zu versorgen. Sollte das Getränk vor der großen Pause zur Neige gehen, so hat er dann in dieser Pause die Möglichkeit, sich mit einem neuen, frischen Getränk zu versorgen.“ (1992)

 

„Ich habe das Gefühl, als würden wir vor jedem Auftritt unser Repertoire völlig neu einüben. Das kostet viel Kraft und Zeit und ist für so manchen pflichtbewussten Blasmusiker auf die Dauer unbefriedigend. Außerdem wollen wir doch den Pullachern zeigen, dass die Blasmusik nicht auf der Stelle tritt, sondern immer bemüht ist, weiter zu streben und sich stetig zu verbessern.“ (1993)

 

„Wer später als 19.45 Uhr kommt, reiht sich leise, unauffällig und ohne die Probe zu stören ein und holt sich bei nächster Gelegenheit den Stimmungston von seinem Nachbarn. Die „Hallo-hier-bin-ICH-mir-geht’s-gut-wie-geht’s-euch-Witz-erzähl-hahaha“-Nummer wird auf die Pause verschoben.“ (2000)

 

 

Die nächsten Auftritte

Samstag, 30. Dezember
14:00 Uhr
Neujahrsanblasen
Samstag, 17. März
19:00 Uhr
Frühjahrskonzert der Pullacher Blasmusik